Glossar - Alles um Frottierwaren

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A –

B –
 

Bademantel

– Der Bademantel ist ein einteiliges Textil, meistens aus flauschigem Material, welches häufig nach dem Duschen oder Baden getragen wird, auch um mit dem oft verwendeten Frotteestoff die Restfeuchtigkeit aufzunehmen. Bademäntel kommen im privaten, häuslichen Bereich sowie in öffentlichen Schwimmbädern und Saunen zum Einsatz. Sie werden in den unterschiedlichsten Formen angeboten: als

Kapuzenbademantel

,

Schalkragenbademantel

,

Kimono

uvm.
 

Badetuch

– Als Badetuch wird ein Tuch bezeichnet, dass zum Abtrocknen des Körper nach dem Baden oder Duschen Verwendung findet.
 

Baumwolle

– Es gibt eine Vielfalt von verschiedenen Baumwoll-Arten, wobei jede Art ihr eigenes traditionelles Anbaugebiet hat. Durch die unterschiedlichen Klima- und Wachstumsbedingungen in diesen Gebieten entsteht Baumwolle mit verschiedenen Merkmalen. Das Wichtigste Merkmal ist die Länge und Feinheit der einzelnen Fasern – je länger und feiner die Faser ist, desto weicher, glatter und schimmernder wird das Garn. Kennzeichen: ist äußerst strapazierfähig, koch- und scheuerfest, geschmeidig und griffig, besitzt eine große Saugkraft; angeraut ist sie wärmend, waschbeständiger Glanz bei merceresierter Baumwolle.
 

Baumwolle, ägyptische

– In Ägypten, an den Ufern des Nils angepflanzte Baumwolle wird durch ihre längeren, feineren Fasern charakterisiert. Sie ist eine der meist luxuriösesten Baumwollfasern auf der Welt und wird von dem Ministerium für Landwirtschaft als „Extra feine Baumwolle“ klassifiziert. Ägyptische Baumwolle hat sich einen eigenen Ruf bei exklusiven Qualitätsbaumwollgütern aufgebaut und es werden nur sehr hochwertige Qualitätsgarne verwendet. Die Verwendung dieser Garne macht die ägyptischen Baumwollhandtücher luxuriöser und verleiht ihnen einen seidigen Glanz und eine besondere Weichheit.
 

Baumwolle, gekämmte

– Gekämmte Baumwolle durchläuft einen zusätzlichen Prozess. Die kürzeren, dickeren Fasern werden durch kämmen reduziert, so dass, wenn die Baumwolle gedreht wird, ein schimmernderes, glatteres Garn produziert wird.
 

Baumwolle, mako

– ist eine sehr hochwertige Baumwolle. Die Baumwollfäden sind besonders lang, wodurch weniger Flusen gebildet werden können. Mako-Baumwolle ist weich gekämmt und dadurch als Garn für flauschige Frottierprodukte sehr gut geeignet.

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C –
 

Chemiefaserstoff

– Das ist ein textiler Faserstoff, hergestellt aus natürlichen oder synthetischen Polymeren oder aus anorganischen Substanzen.
 

Chenille

– hat eine samtartige, weiche Oberfläche und wird aus einem gewebten Spezialgarn hergestellt. Kennzeichen: Im Gegensatz zu Frottier-Velours gibt es keine Abseite, d.h. die samtartige Oberfläche und die außergewöhnlichen Dessin- und Farbeffekte sind auf beiden Seiten identisch. Echte Webchenille ist hochgradig florfest und weich im Griff. Die Zusammensetzung des Musters ist in den einzelnen „Raupen“ deutlich zu erkennen.
Herstellung:
  • aus Baumwollgarnen entsteht im 1. Webprozess die Vorware
  • Vorware wird in einzelne Streifen geschnitten. Es entsteht dadurch das sogenannte Bändchengarn.
  • Durch drehen des Bändchengarns ensteht das „Raupengarn“-Chenille. (Raupe mit vielen feinen, voluminösen Härchen)
  • Im 2. Webprozess entsteht aus dem „Raupengarn“ Chenille-Gewebe.
  • die Flottfäden werden aus dem Gewebe herausgeschnitten.

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D –
 

Deko-Chenille

– Die Raupe entsteht nicht durch einen Webprozess, sondern durch Zwirnen oder Beflocken. Eine Musterung im Raupengarn (Erklärung siehe C-Chenille) ist damit nicht möglich. Kennzeichen: flauschig aber geringe Haltbarkeit; der Flor lässt sich leicht herausziehen. Verwendung für Dekostoffe, Modeartikel, Borten und Besätze häufig aus Synthetikgarnen.
 

Duschtuch

– Als Duschtuch wird ein Tuch bezeichnet, dass zum Abtrocknen des Körpers nach dem Baden oder Duschen Verwendung findet.

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E –
 

Einlaufen

– Gute und qualitativ hochwertige Frottierwaren zeichnen sich durch den Einsatz von besonders flauschigen Baumwollgarnen aus, daher können sie nicht 100-prozentig schrumpffest sein. Übermäßiges Schrumpfen ist zu vermeiden, indem die halbfeuchten als auch später getrockneten Frottierteile kurz per hand gedehnt und in Form gezogen werden. Die Temperatur ihres Wäschetrockners sollte nicht zu hoch eingestellt sein und darf Baumwolle nicht überhitzen. Bitte achten sie stets auf die Waschanleitung in ihrem Produkt.
 

Elementarfaden

– ist das einzelne nicht längenbegrenzte Gebilde des textilen Faserstoffs (z.B. Natur- und Chemieseiden).

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F –
 

Faden

– Sammelbegriff für linienförmige, nicht verzugsfähige Textilien (Garne, Seiden, Zwirne).
 

Farbechtheiten

– Unter Echtheit versteht man die Widerstandsfähigkeit von Färbungen gegenüber bestimmten äußeren Einflüssen. Man unterscheidet: Fabrikationsechtheiten (die während der Ver- und Bearbeitung erforderlich sind. Dazu gehören: Bleich-, Beuch-, Walk-, Merzerisier-, Alkali-, Fixier- und Säureechtheit) und Trage- und Gebrauchsechtheiten ( die während des Gebrauchs textiler Erzeugnisse erforderlich sind, wie: Licht-, Wasser-, Wasch-, Waschmittel-, Schweiß-, Meerwasser-, Bügel-, Reibeechtheit).
 

Faser

ist das einzelne längenbegrenzte Gebilde eines textilen Faserstoffs (Natur- oder Chemiefasern).
 

Flor

– Mit Flor werden die Schlingen vom Frottier bezeichnet. Die Florhöhe (Schlingenhöhe) entscheidet über den Grad der „Flauschigkeit“. Ein langer Flor ist besonders weich, ein kurzer und dichter Flor sorgt für einen Massageeffekt.
 

Flächenmasse

– Die Angabe der Flächenmasse gibt Aufschluss über die Faserstoffmenge, die erarbeitet wurde. Das Flächenmaß wird wie folgt berechnet: Flächenmaß = „Masse der Probe“ in g x 10 000 in cm² durch „Fläche der Probe“ in cm².
 

Flusen

– Es ist normal, dass Frottier am Anfang flust. Dies gilt besonders für hochflorige Frottierteile, besonders auch für Veloursqualitäten. Nach der 5. bis 6. Wäsche (unter normalen und richtigen Waschbedingungen) sollte es keine weitere Flusenbildung geben. Um stärkere Flusenbildung zu vermeiden, darf sich das Material beim waschen nicht zu sehr an der Waschtrommel reiben. Dies geschieht besonders bei Unter- oder Überladenen der Waschmaschine. Die Maschine sollte deshalb immer gut gefüllt sein. Beachten sie bitte die vom Maschinenhersteller empfohlene Füllmenge.
 

Frottee

– wird durch Schlingen- oder Schlaufengarn auf einem normalen Webstuhl verwebt. Das Gewebe hat wesentlich weniger Volumen als Frottier und findet für Massagetücher, Bademäntel, Spanntücher, und in anderen Bereichen Verwendung. Daneben gibt es auch noch Frotteearten, die in Wirktechnik hergestellt werden.
 

Frottier

– wird auf Spezialwebmaschinen hergestellt, die Schlingen oder Schlaufen werden beim Webvorgang gebildet und bilden regelmäßige Reihen. Dadurch erhält das Gewebe sein Volumen. Für Handtücher, Badetücher, Duschtücher, Saunatücher, Wellnesstücher, Gästetücher, Waschhandschuhe, Seiftücher, Duschvorlagen, Badteppiche uvm. wird fast ausschließlich Frottier verwendet. Es gibt verschiedenen Frottier-Arten: Walkfrottier, Zwirnfrottier, Frottier-Velours, Wirkfrottier. Daneben gibt es auch noch Frottierarten, die in Wirktechnik hergestellt werden.
 

Frottieren

– Das Wort frottieren leitet sich aus dem französischen frotter ab, was soviel wie reiben bedeutet.
 

Frottiergewebe

– Das Frottiergewebe besteht im Unterschied zum normalen Gewebe nicht aus zwei Fäden (Kette und Schuss), sondern mindestens aus drei Fäden: einer straff gespannten Grundkette, einer losen Schlingenkette und dem Schuss. die Schlingenkette wird locker im fest miteinander verkreuzten Grundgewebe abgebunden und es entstehen Fadenschlingen, die wir bei unseren Handtüchern als das Flauschige wahrnehmen. Die Florhöhe (Schlingenhöhe) entscheidet über den Grad der „Flauschigkeit“. Ein langer Flor ist besonders weich, ein kurzer und dichter Flor sorgt für einen Massageeffekt.
 

Frottier-Velours

– Frottiervelours wird wie Zwirn- oder Walkfrottier gewebt. Es ist ein Frottiergewebe, bei dem die Schlingen nach dem Webprozess auf der Oberseite aufgeschnitten werden. Das Garn öffnet sich und ergibt eine dichte, samtartige Oberfläche, und die Farben erscheinen besonders brillant.
Allerdings ist die Haltbarkeit dadurch nicht sehr hoch. Kennzeichen: samtartige Oberfläche, Schlingen auf der Rückseite.
 

Frottierweberei

– Die Frottierweberei ist eine Webtechnik, die auf eine lange Tradition zurückblicken kann. In Deutschland wurde 1856 in Großschönau der erste Frottierwebstuhl in Betrieb genommen. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Region nahe des Zittauer Gebirges zum bedeutendsten Standort der Frottierindustrie. Und auch heute noch, ist diese Region Heimat namhafter Frottierhersteller wie zum Bsp. Möve - Frottana.

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G –
 

Garn

– Garn ist ein aus Fasern bestehender Faden, der durch Drehung (Verspinnen) oder klebende Mittel verfestigt ist.
 

Gestricke/Kuliergewirke

– Die zu Maschen, verformten Fäden verlaufen quer zu den Maschenstäbchen.
 

Gezogene Schlingen/Fäden

– Was tun bei gezogenen Fäden? Bitte versuchen sie nicht, gezogene Fäden heraus zu ziehen, sondern schneiden sie diese immer kurz ab. Um Ziehfäden zu vermeiden, waschen sie bitte nie Frottier gemeinsam mit Kleidung mit Häkchen oder Reißverschlüssen. Bei Bademänteln ist unbedingt darauf zu achten, dass die Ware vor dem ersten Gebrauch gewaschen wird. Zum einen ist dies hygienisch (da das Frottier, wenn es aus der Produktion kommt, immer dreckig und staubig ist) und zum Anderen ziehen sich die Frottierschlingen nach der ersten Wäsche zusammen, so dass sich in der Regel keine Ziehfäden bilden. Viele Reklamationen von Bademänteln sind genau auf diesen Umstand zurückzuführen, dass die Ware vor dem ersten Anziehen nicht gewaschen wurde.
 

Gewebe

– Gewebe sind flächenförmige Textilien aus zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Fadengruppen (Längsfäden = Kette, Querfäden = Schuss), deren Fäden bindungsgerecht miteinander verkreuzt sind.

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H –
 

Handtuch

– Als Handtuch wird ein Tuch bezeichnet, dass zum Abtrocknen von Händen, Körper oder Gegenständen (beispielsweise Geschirr) verwendet wird.
Sind

Handtücher

aus Frottier oder Frottée? Das ist hier die Frage. Oder ist es am Ende doch ein und dasselbe? Nein, lautet die Antwort, denn ganz einfach gesagt handelt es sich bei Frottier um ein Dreifadengewebe mit Schlinge und bei Frottée um ein Zweifadengewebe mit Effektgarn. Und unsere flauschigen Handtücher, mit denen wir uns all morgendlich abtrocknen, sind aus Frottiergewebe.

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I –

J –
 

Jacquard Gewebe

– Diese Gewebe stellen eine Besonderheit der Gewebeherstellung dar. Bisher wurde davon ausgegangen, dass ein Webfach durch Schäfte gebildet wird. Sollen natürliche, bildhafte Muster im Gewebe entstehen, dann müssen die Kettfäden einzeln gehoben und gesenkt werden. Jacquardmaschinen ermöglichen derartige Musterungen, weil die Litzen einzeln an Schnüren (Harnischfäden) hängen und diese mustergetreu von einer Musterkarte so bewegt werden, dass ein Webfach gebildet wird. Voraussetzung dafür ist, dass ein künstlerischer Musterentwurf bindungstechnisch so umgesetzt wird, dass er technisch realisiert werden kann. Somit stellen Jacquardgewebe immer eine Kombination von Gewebebindung und Musterzeichnung dar. Die Rapportgröße ist nahezu unbegrenzt.
 

Jacquard Weberei

– durch die nach ihrem Erfinder Joseph Marie Jacquard (1752-1834) benannten Jacquardmaschinen lässt sich mit Hilfe von Lochkarten, Nadeln, Platinen und Harnisch-Schnüren jeder einzelne Kettfaden nach belieben anheben und absenken. Dies gibt die Möglichkeit, dass man Muster in fast jeder Form und Größe weben kann.

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K –
 

Kettgewirke

– Die zu Maschen verformten Fäden einer oder mehrerer Fadengruppen verlaufen in Maschenstäbchenrichtung.

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L –
 

Lyocell

– Lyocell ist ein Naturprodukt und wird aus Eukalyptusholz gewonnen, verfügt gegenüber reiner Baumwolle über eine 30% höhere Saugfähigkeit und 60% höhere Sauggeschwindigkeit. Der seidige Glanz und weiche Griff bleiben nach der Wäsche erhalten.

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M –
 

Maschenware

– Maschenware ist der Oberbegriff für Gestricke und Gewirke, es sind flächenförmige Textilien, die durch Verschlingen von Fäden gebildet werden.
 

Micro modal

– Micro modal ist eine aus natürlichem Buchenholz hergestellte Faser. Sie verbindet das Beste von Baumwollmerkmalen – die langen Fasern und die Feinheit mit der glatten, schimmernden Oberfläche der Seide. Durch den Einsatz von Modal ist die Saugfähigkeit, Weichheit und die Farbbeständigkeit wesentliche größer als bei einem reinen Baumwolltuch. Die hohe Saugfähigkeit, der zarte Flausch und die natürlichen Farben bleiben nach jedem Waschvorgang erhalten.

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N –
 

Naturfaserstoff

– Naturfaserstoff ist textiler Faserstoff tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs.
 

Nähgewirk

– Nähgewirke sind flächenförmige Textilien aus Fäden und/oder Fadenlagen und/oder Vliesen und/oder Flächen, die querreihig durchstochen und durch Maschen aus Fäden, Fasern oder Elementarfäden verbunden, verfestigt oder an der Oberfläche verändert sind.

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O –

P –
 

Polyesterfaster (PES)

– Polyesterfastern – (PES) sind hergestellte Fäden und Fasern, die eine Reißlänge von etwa 40-55 km bei 15- 25% Dehnung haben und elastisch und knitterbeständig sind; Die Resistenz gegen eine Reihe von chemischen, biologischen, klima- und lichtbedingten Einflüssen ist gut. Sie werden entweder rein oder in Mischung mit anderen Faserarten in der Bekleidungsindustrie (Diolen, Trevira u. a.), für technische Artikel wie Filterstoffe, Taue, Isolierungen, Reifenkorde u. a. verwendet.
 

Piqué

– Auffällig ist der Steppeffekt des Doppelgewebes. Durch eine Steppkette und einen Füllschuss erhält das leinwandbindige Obergewebe eine reliefartige Musterung. Hohe Formstabilität, große Flächenmasse und das repräsentative Aussehen des Piqués sind für seinen Einsatz charakteristisch. Durch eine Spitzkörperbindung entsteht der „falsche Piqué", der leichter und weicher ist.

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Q –

R –
 

Reliefwebung

– Reliefwebung ist eine Hoch- Tiefwebung unter Einarbeitung von einfarbigen individuellen Namen oder Motiven.

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S –
 

Saunatuch

Saunatuch

, Saunalaken findet Verwendung beim Saunagang. Es wird als Liegetuch benutzt. Gleichfalls kann während des Saunabesuches der Körper damit umwickelt werden.
 

Seide

– Im Gegensatz zur natürlichen Baumwolle hat Seide eine sehr glatte Oberfläche wodurch sich auch ihre Griffmerkmale und Reinlichkeit definieren, d.h. die Gleichmäßigkeit und Glätte der Fasern kann die Anziehung von Schmutz verhindern. Eine andere Eigenschaft ist die Stärke der Faser, Sie ist die stärkste und robusteste Naturfaser. Weich, glänzend und höchst saugfähig – dies ist eine Faser von Luxus und Genuss. Seide ist ein Faden aus einem Elementarfaden (monofile Seide) oder aus mehreren Elementarfäden (polyfile Seide).
 

Strandtuch

Strandtuch

, Strandlaken ist ein Tuch, welches man als Liegetuch am Strand und in Schwimmbädern nutzt. Gleichzeitig dient es zum Abtrocknen nach dem Baden.

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T –
 

Textiler Faserstoff

– besteht aus längenbegrenzten (Faser) oder nicht längenbegrenzten (Elementarfaden) schmiegsamen Gebilden.
 

Textile Fläche

– Textile Fläche ist ein Sammelbegriff für Gewebe, Gewirke, Gestricke, Nähgewirke, Vliesstoffe u.a. .
 

Textilveredlung

– Textilveredlung ist ein Sammelbegriff für alle Nachbehandlungsvorgänge an textilen Faserstoffen, Fäden und Flächen zur Verbesserung des Gebrauchswertes.

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U –
 

Uniware

– Als Uniware bezeichnet man einfärbige Frottierware. Hierbei wurde das Garn entweder vor der Verarbeitung auf dem Webstuhl gefärbt (Garnfärbung) oder das fertigte Produkte wurde als Ganzes einer Färbung unterzogen (Stückfärbung).

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V –
 

Veloursfrottier

– siehe unter F - Frottier–Velours
 

Vliesstoff

– Vliesstoffe sind flächenförmige Textilien aus mechanisch und/oder adhäsiv verfestigten Faservliesen.

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W –
 

Walken

– Durch das Walken wird eine höhere Flächendichte erzielt. Als Folge dieses Veredelungsprozesses werden Oberflächenstruktur und Griff verändert. Die Erzeugnisse werden dadurch haltbarer, scherfest, elastisch, krumpfarm und wärmehaltender.
 

Walkfrottier

– Walkfrottier wird aus einfädigen Baumwollgarnen hergestellt und enthält nach dem Webprozess in einem intensiven Waschvorgang (Walke) ihre neuen Eigenschaften. Durch die ungezwirnte Grundkette – Schlingenkette aus einfachem Garn ist die Saugfähigkeit der Walkprodukte besonders hoch. Durch den intensiven Waschvorgang erhält die Ware eine höhere Saugkraft des Gewebes und die Schlingenfestigkeit nimmt beträchtlich zu. Die Warenoberfläche wird durch diese Ausrüstung ungleichmässig und die Schlingen sind teilweise platt gedrückt. Walkfrottier ist sehr weich und flauschig, saugfähiger und gegen das Herausziehen von Schlingen widerstandsfähiger als Zwirnfrottier. Zudem ist das Material geschmeidiger und hat ein höheres Volumen. Das Erkennungsmerkmal von Walkfrottier sind die verdrehten Frottierschlingen. Besonderes Kennzeichen: hohe Saugfähigkeit, weicher Griff, verwirbelte Schlingen.
 

Wirkfrottier

– Wirkfrottier ist eine auf einer Kettenwirkmaschine hergestellte Schlingenware. Die Florschlingen sind im Maschengrund fest verankert und somit schlingenzugfest. Wirkfrottier findet Verwendung hauptsächlich als Bettwäsche oder bei Sportbekleidung. Kennzeichen: geringeres Volumen und hohe Elastizität.

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X –

Y –

Z –
 

Zwirn

– Faden aus zwei oder mehr zusammengedrehten (miteinander verzwirnten) Fäden gleicher oder verschiedener Art. Nach dem Aufdrehen müssen die einzelnen Fäden wieder eindeutig voneinander getrennt vorliegen.
 

Zwirnfrottier

– Wie der Name schon sagt, wird hier in der Flor- und Grundkette zwei- oder dreifach leicht gedrehter Baumwollzwirn eingesetzt. Die aufrecht stehenden Schlingen ergeben gleichmäßige, perlige, kernige Oberflächen und klar abgegrenzte Musterkonturen. Dadurch entsteht ein besonders fester Griff. Er hat im Gegensatz zu Walkfrottier eine stärkere Frottierwirkung und einen größeren Massageeffekt. Typisches Charakterbild: gleichmäßig nebeneinander liegende Frottierschlingen (Schlaufenschlingen).

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